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Herzlich Willkommen

Leisten wir uns einen Profi!

Ja es geht wieder um das Thema Baumpflege, Rodung, Sicherheitsschlägerung, abholzen… Wie man, das was passiert ist bzw. gemacht wurde nennt, liegt im Auge des Betrachters und jeder hat entsprechende und nachvollziehbare Argumente. Ich unterstelle dem zuständigen Stadtrat (Markus Gubik) sogar die gute Absicht. Bestimmt hat er sich beraten lassen, hat seine Schlüsse gezogen, diese dem Ausschuss präsentiert und dieser hat nach bestem Wissen und Gewissen entschieden. Aber seien wir ehrlich. Sowohl unsere Stadträte als auch die Ausschussmitglieder, sind meist Laien auf dem jeweiligen Sachgebiet. Natürlich, wir Gemeinderäte versuchen uns vorab zu informieren und entsprechende Entscheidungsgrundlagen herauszufinden aber wir sind (meistens) eben keine Profis.

Deswegen denke ich, dass es Bereiche gibt wo es sinnvoll ist ebensolche Fachleute nicht nur einzubinden sondern sogar anzustellen. Im Bauwesen ist das schon seit Ewigkeiten usus. Der Bürgermeister ist oberste Bauinstanz, würde aber nie und nimmer auf das Bauamt und des Leitung verzichten können geschweige denn wollen.

Ebreichsdorf ist eine Stadt mit relativ großem Baumbestand und Wald- oder Auflächen – leisten wir uns einen Fachmann, einen Gemeindeförster. Wahrscheinlich „kostet“ uns ein solcher Mitarbeiter nur einen Bruchteil  unserer tollen Stromtankstelle (sorry aber das musste sein). Einen solchen Fachmann (geschlechtsneutral gemeint) direkt anzustellen hat gegenüber externen Beratern noch einen Vorteil. Er/sie ist unabhängig und kann ohne wirtschaftliche Interessen Entscheidungsempfehlungen für die Gremien (Stadtrat und/oder Gemeinderat) aufbereiten.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Wolfgang greif doch in das sprichwörtliche „g´sparte“ und investiere in unser aller Zukunft – es gibt keinen PLANet B!

KAHLSCHLAG

Fließgewässer, Windschutzgürteln, Wald- und Wegränder werden in trostlose, abgeholzte Öden verwandelt

Die Klimaerwärmung ist es, die die Landschaft massiv zu zerstören droht. Diesen Eindruck gewinnt ein Spaziergeher in unserer Gemeinde. Kahle, von Baumstümpfen übersäte Weg- und Straßenböschungen sowie Windschutzgürtel beleidigen sein Auge, alte Kopfweiden und Pappeln liegen, an den Wurzeln abgesäbelt, in gewaltigen Haufen neben freigelegten Bächen. Setzt er seinen Spaziergang fort, erfährt er einen weiteren Schock. Neben Straßen und Feldwege türmen sich Gebirge von Holzstämmen und zerkleinertem Buschwerk, daneben gewaltige Haufen von Holzsplittern. Da dämmert´s ihm: Nicht die Klimaerwärmung  ist´s, die die Landschaft verödet. Es muss eine andere Macht am Werk sein. Aber welche?

  Es ist der Mensch!

Gewinnung von Bau- und Ackerland und Nutzung des Holzes haben einen weltweiten Kahlschlag verursacht. Die intensiv betriebene Forstwirtschaft in der Form von Baumplantagen, hat ihre Tücken. So verursacht der Trend zur Monokultur eine einseitige Nutzung des Bodens, Einschränkung der Vielfalt von Pflanzen und Tieren und damit eine sinkende Widerstandskraft der Wälder. Das schlägt sich oft in einem massenhaften Auftreten von Schädlingen nieder, denen ihre natürlichen Feinde fehlen. Ein naturbelassener Wald stellt ein völlig anderes Ökosystem dar.

Der Wald war früher kein gepflegter Forst. Das geheimnisvolle Leben der Bäume verlief fast ungestört. Viele modernde Stümpfe, umgefallene alte Bäume, dazwischen Moos und neu aufwachsende Sämlinge formten Wiegen für Insekten und Unterschlupf für Marder, Iltis, Igel und anderes Getier. Das heißt aber nun nicht, dass man das „nutzlose“ Holz nach einem Kahlschlag einfach liegen lässt. Siehe Baumfällungen in unserer Gemeinde. Da fehlt einfach der Baum im System! 

  
Die jüngere Generation der Forstwirte trägt dieser Erkenntnis Rechnung.

Waldbewirtschaftung mittels mehr Naturräume ist die Devise: mehr Laubhölzer und Sträucher, mehr Mischwald. Abgestorbenes Holz in Form von stehenden Baumstümpfen und liegenden Stämmen wird zum Teil belassen. Es bildet einen Lebensraum für eine Vielfalt von Organismen und ist ein wichtiger Bestandteil des Waldbodens. Dies zumindest sind die Worte, die man hört.

Da gibt es in unserer Nähe auch positive Beispiele (Schlosspark in Pottendorf), wie man öffentliche Naturräume pflegt. 


Ein Baum ist eine hochwirksame Klimaanlage; wer unter ihm rastet, wird es spüren

Bäume erfüllen eine Vielzahl von Aufgaben. Sie sind günstige CO²-Speicher. Im Durchschnitt bindet ein Baum 10 kg CO² pro Jahr. An einem einzigen Tag vermag er bis zu 370 Liter Wasser aus dem Boden aufzunehmen und in die Umgebung freizusetzen. Dabei kühlt er seinen Umkreis um mehrere Grade. Er kann bis zu 5 kg Luftschadstoffe im Jahr aufnehmen und bis zu 130 kg Sauerstoff produzieren.

Wo sind unsere natürlichen Klimaanlagen geblieben?


 Unser Stadtrat könnte von der jungen Generation der Forstwirte lernen

In unserer Gemeinde scheinen die Verantwortlichen, StR Gubik - FPÖ und Bgm. Kocevar – SPÖ, für die Pflege unserer wenigen Wälder, Windschutzgürteln,  Flüsse, Straßen- und Wegränder von diesen Fortschritten nichts gehört zu haben. Mit äußerster Brutalität werden prachtvolle alte Bäume und benachbarte Sträucher abgesäbelt und der Häckselfräse zugeführt. Hecken die entlang von Flussläufen, Straßen, Feldwegen und Waldrändern wachsen und zahllosen Tierarten Nahrung und Schutz bieten, werden gnadenlos den Biokraftwerken geopfert. Die große Nachfrage nach billigem Holz zur Verbrennung löst eine „Sägewut“ aus, die vor völlig gesunden Bäumen, Uferbegrünungen etc. nicht haltmacht. Wer ist dafür verantwortlich, dass kerngesunde alte Bäume gehäckselt, Begrünungen an Wegrändern, Flussufern über Kilometer hinweg kurz und klein geschnitten werden? Wer steckt hinter diesem Vandalismus? , fragt sich der Anrainer, allzu freien Blick auf Landstraße und Eisenbahn genießend, samt Lärm, Staub und Gestank. Wer gewöhnt unsere Kinder an den Anblick einer ausgeräumten kahlen Landschaft?

Es ist zu hoffen, dass den optimistischen Worten der Forstwirte Taten des zuständigen Stadtrates und Bürgermeisters folgen, die sich – im wahrsten Sinne des Wortes – sehen lassen können.    

 

Peter Jungmeister, BL

Bürgerliste ist unsichtbar!

Dies und andere Aussagen hört man in letzter Vergangenheit bei diversen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern von unseren Stadtteilen. „Ihr seid ja nicht mehr wahrnehmbar“, „was macht ihr überhaupt“? Den subjektiven Eindruck der BürgerInnen darf man nicht ignorieren, aber was steckt wirklich dahinter?

Konstruktive Oppositionspolitik ist wie eine Einbahnstraße. Gute Ideen werden von der herrschenden Regierungspartei aufgenommen, negative Kritik wird umgehend als haltlos abgewiesen. Natürlich könnte man mit populistischen Aussagen Aufmerksamkeit erregen, aber das ist nicht unsere Art. Schreierische Hetzjagd und Anschuldigungen liegen uns fern.

Wir arbeiten aktiv mit! 2 Stadträte und 7 Gemeinderäte haben immer offene Ohren für Probleme und sind in allen Ausschüssen vertreten. In Diesen werden sämtliche, zukünftige Aktivitäten in der Gemeinde abgestimmt. Das sind unsere Möglichkeiten, wo wir eure Anliegen einbringen und in Diskussionen auch verteidigen. Lieder, wie gesagt, eine Einbahnstraße, die Lorbeeren ernten die Anderen. Wir machen weiter so für ein lebenswertes Ebreichsdorf. GR Ing. Michael Menzel

An die Jugend für die Umwelt!

Die neue Bewegung aktiviert viele Jugendliche am Freitagvormittag für die Klimaprobleme unseres Planeten auf die Straßen zu gehen. Klar ist, wir haben unsere Welt nur von unseren Kindern geborgt. Bewusstseinsbildung durch Demonstration ist die eine Sache, umweltbewusst zu LEBEN die andere. Trinken die Demonstranten Tee und essen hausgemachte Brote oder werden Mengen von Energiedrink Dosen, PET Flaschen, Fastfood Produkte ohne zu denken verzehrt und entsorgt? Wieso nehmen die aktiven Demonstranten nicht Einfluss auf Ihr eigenes Umfeld? Im Kleinen fängt der Klimawandel an, Müllvermeidung erfolgt zu Hause!

Wenn Ihr so aktiv seid, schaut aktiv auf euer eigenes Konsumverhalten, vermeidet Abfall anstatt Schule zu schwänzen!

Hochwasserschutz 2020 ???

Die von STR Strauss groß angekündigte Realisierung des Hochwasserschutzes erweist sich als leeres Wahlversprechen.

Scheinbar hat STR Strauss selbst keine Hoffnung, dieses Projekt heuer noch auf Schiene zu bringen. Er schreibt zwar in der Gemeindezeitung, dass es Gespräche mit den Grundeigentümern geben wird. An einen positiven Abschluss glaubte er jedoch scheinbar schon selbst nicht, da im Budget 2019 kein einziger Cent für irgendwelche Projekt bezogene Maßnahmen vorgesehen ist. (siehe Anhang).

BL-aktuell - Dezember 2018

Wieder ist ein Jahr zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür. Ich möchte mich recht herzlich bei allen EbreichsdorferInnen, insbesondere bei unseren Mitgliedern, Freunden und Unterstützern für ihren Einsatz im Interesse der Gemeinschaft bedanken. Unser besonderer Dank ergeht an alle MitbürgerInnen, die uns ihre Ideen und Anliegen weitergeben haben, damit wir diese direkt und ohne politischen Einfluss von „Oben“ in den Gemeinderat einbringen konnten.

Die Bürgerliste ist seit 1990 im Gemeinderat vertreten und hat von 1995 bis 2010 den Bürgermeister gestellt. In der Amtszeit von Mag. Josef Pilz ist Ebreichsdorf getreu unserem Motto zu einer lebens- und liebenswerten Gemeinde und zu einem anerkannten regionalen Zentrum geworden.

Gedanken zum Jahreswechsel

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Für mich persönlich ist dies immer auch die Zeit, alle Lebenslagen ob privat, beruflich oder politisch Revue passieren zu lassen. Selbstreflektion und Kritik an der eigenen Person, und aus Fehlern und auch aus Gutem lernen, es einfach Zukünftig besser machen. Dasselbe gilt auch für uns in der Bürgerliste. Im Gegensatz zu manchen politischen Mitbewerbern stehen wir dazu und lernen daraus.

Der Spagat zwischen Opposition und Regierung ist sicher nicht einfach. Wir sind ein Verein, der seit Jahrzenten wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde beigetragen und werden dies auch künftig tun. Wir unterstützen Gute Projekte, erlauben uns aber auch eine konstruktive Kritik. Diese wird einfach Ignoriert, da die SPÖ leider oft eine gewisse Überheblichkeit an den Tag legt und uns als Opposition im Gemeinderat aufgrund der Mehrheitsverhältnisse einfach übergehen kann.

Es krankt das System

Die Diskussion um die Aufstellung der Kandidaten für die kommende EU Wahl erinnert mich an ein ausführliches Gespräch mit einem österreichischem Spitzendiplomaten in Brüssel. Er beklagte sich, dass sich die österreichischen EU Parlamentarier mit wenigen Ausnahmen als nicht ausreichend qualifiziert erweisen und sich deutlich von den anderen Mitgliedsstaaten abheben. In den meisten anderen Ländern werden die Kandidaten auf Basis ihrer Ausbildung und Fähigkeiten und ihres Auftretens ausgesucht. In Österreich aber scheint man einen anderen Weg zu gehen. Bei uns gibt es manchmal sogar eine negative Auslese. Nach Brüssel schickt man missliebige Politiker, gescheiterte Politiker oder solche, die einen Versorgungsposten bauchen. Dazu kommen noch die „Der Vater wird’s schon richten“ Typen, wie durch die angestrebte EU Kandidatur des Sohnes des Kärntner SPÖ Landeshauptmannes Kaiser gezeigt wird.

Von Menschen und Übermenschen

Gerade in den letzten Jahren gibt es immer mehr Politiker, die nicht nur in ihrer eigentlichen Funktion tätig sind, sondern in vielen weiteren Gremien vertreten sind. Als Obmänner, Vorstände, Aufsichtsräte und dergleichen mehr üben manche Politiker quasi eine Vielzahl von Berufen aus und können so ihr Einkommen bis zu Rekordsummen vervielfachen.

Die Kassa stimmt sicher, aber offen bleibt die Frage, ob sie diese vielen Ämter allein zeitlich aber auch inhaltlich erfüllen könnten. Wenn das der Fall wäre, dann müssten sie wahre Übermenschen sein – und die gibt es nicht.

Was wird aus der Kirchengasse in Unterwaltersdorf - dem Platz vor der Kirche und vor dem Kindergarten?

Durch die Verbauung des Pfarrgartens (betreubares Wohnen) kommt es zu einer großen Veränderung mitten im Zentrum von Unterwaltersdorf. Das alte Pfarrhaus wurde abgerissen und wird durch den neuen Eingangsbereich des Wohnbaues ersetzt. Die Mauer des Pfarrgartens hinter dem Kriegerdenkmal muss entfernt werden. Ein ehemals geschlossenes Ensemble - Pfarrhaus, Kaiserstein, Denkmal, Eingangsbereich der Wehrkirche, Kindergarten (ehemaliges Spital), Kapelle Donatus verliert nun den Zusammenhalt.
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