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Herzlich Willkommen

Gedanken zum Jahreswechsel

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Für mich persönlich ist dies immer auch die Zeit, alle Lebenslagen ob privat, beruflich oder politisch Revue passieren zu lassen. Selbstreflektion und Kritik an der eigenen Person, und aus Fehlern und auch aus Gutem lernen, es einfach Zukünftig besser machen. Dasselbe gilt auch für uns in der Bürgerliste. Im Gegensatz zu manchen politischen Mitbewerbern stehen wir dazu und lernen daraus.

Der Spagat zwischen Opposition und Regierung ist sicher nicht einfach. Wir sind ein Verein, der seit Jahrzenten wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde beigetragen und werden dies auch künftig tun. Wir unterstützen Gute Projekte, erlauben uns aber auch eine konstruktive Kritik. Diese wird einfach Ignoriert, da die SPÖ leider oft eine gewisse Überheblichkeit an den Tag legt und uns als Opposition im Gemeinderat aufgrund der Mehrheitsverhältnisse einfach übergehen kann.

Es krankt das System

Die Diskussion um die Aufstellung der Kandidaten für die kommende EU Wahl erinnert mich an ein ausführliches Gespräch mit einem österreichischem Spitzendiplomaten in Brüssel. Er beklagte sich, dass sich die österreichischen EU Parlamentarier mit wenigen Ausnahmen als nicht ausreichend qualifiziert erweisen und sich deutlich von den anderen Mitgliedsstaaten abheben. In den meisten anderen Ländern werden die Kandidaten auf Basis ihrer Ausbildung und Fähigkeiten und ihres Auftretens ausgesucht. In Österreich aber scheint man einen anderen Weg zu gehen. Bei uns gibt es manchmal sogar eine negative Auslese. Nach Brüssel schickt man missliebige Politiker, gescheiterte Politiker oder solche, die einen Versorgungsposten bauchen. Dazu kommen noch die „Der Vater wird’s schon richten“ Typen, wie durch die angestrebte EU Kandidatur des Sohnes des Kärntner SPÖ Landeshauptmannes Kaiser gezeigt wird.

Von Menschen und Übermenschen

Gerade in den letzten Jahren gibt es immer mehr Politiker, die nicht nur in ihrer eigentlichen Funktion tätig sind, sondern in vielen weiteren Gremien vertreten sind. Als Obmänner, Vorstände, Aufsichtsräte und dergleichen mehr üben manche Politiker quasi eine Vielzahl von Berufen aus und können so ihr Einkommen bis zu Rekordsummen vervielfachen.

Die Kassa stimmt sicher, aber offen bleibt die Frage, ob sie diese vielen Ämter allein zeitlich aber auch inhaltlich erfüllen könnten. Wenn das der Fall wäre, dann müssten sie wahre Übermenschen sein – und die gibt es nicht.

Was wird aus der Kirchengasse in Unterwaltersdorf - dem Platz vor der Kirche und vor dem Kindergarten?

Durch die Verbauung des Pfarrgartens (betreubares Wohnen) kommt es zu einer großen Veränderung mitten im Zentrum von Unterwaltersdorf. Das alte Pfarrhaus wurde abgerissen und wird durch den neuen Eingangsbereich des Wohnbaues ersetzt. Die Mauer des Pfarrgartens hinter dem Kriegerdenkmal muss entfernt werden. Ein ehemals geschlossenes Ensemble - Pfarrhaus, Kaiserstein, Denkmal, Eingangsbereich der Wehrkirche, Kindergarten (ehemaliges Spital), Kapelle Donatus verliert nun den Zusammenhalt.

Offener Brief an den Bürgermeister

Sehr geehrter Bürgermeister

     Überrascht und bestürzt zugleich müssen wir feststellen, dass die Baustellenzufahrt zum geplanten Wohnbauprojekt (rund 100 Wohnungen) hinter dem Citycenter über die Einfahrt „Lidl“ erfolgen wird. Genau dort, wo es jetzt schon allein durch den PKW Verkehr zu sehr gefährlichen Situationen kommt, sollen in den nächsten Jahren schwere Baufahrzeuge durchfahren. Eine für uns unverständliche und auch nicht akzeptable Entscheidung, da in der ursprünglichen Planung eine ganz andere Lösung vorgesehen war. Bgm Pilz hat gegenüber dem Projektbetreiber bewusst auf einer inneren Erschließung bestanden. Wie Sie auch am Plan deutlich sehen, sollte diese ausschließlich über die von Norden nach Süden führende Straße erfolgen.

Entschärfung der Verkehrslage Judenweg/Mitterfeldstraße!

Durch die Verbreiterung des Judenweges ist die Zufahrt zum EHZ und auch für die Bewohner der Mitterfeldsiedlung sicherlich einfacher geworden. Man kann jetzt entgegenkommende Fahrzeuge passieren, ohne in den Schotterstreifen fahren zu müssen (was bei Schlechtwetter keinem sauberen Auto zu Gute kam).

Doch leider verleitet die Straße auch dazu die 30’er Zone zu ignorieren und mit viel zu hoher Geschwindigkeit zu fahren. Die von den Anrainern des Judenwegs und von der Bürgerliste geforderte Schwelle wurde, aus welchen Gründen auch immer, vom Verkehrsausschuss abgelehnt.

Pause – Ende

Als ich 2016 mein Mandat aus Zeitmangel zurückgelegt habe, reduzierte ich aus dem gleichen Grund auch meinen Einsatz in der BL und anderen Vereinen. Im letzten halben Jahr hat sich die Lage gebessert und so habe ich schrittweise das Engagement in meinen Vereinen erhöht. So bin ich froh, dass ich meine Pause, die mit Unterstützung der Bürgerliste möglich war, nun hinter mir lassen kann. (Es ist nicht selbstverständlich, dass in einer Gemeinschaft auf so etwas im vollen Umfang Rücksicht genommen wird.) Heute darf ich Ihnen klar sagen: Ich bin wieder voll da - Auszeit vorbei.

Matthias Hacker

Der Citybus - eine gute Idee, aber nicht so ganz neu

Beim Adventmarkt 1995 konnte Bgm Josef Pilz den von Ebreichsdorfer Wirtschaftstreibenden gesponserten Citybus vorstellen. Er sollte einerseits im Linienverkehr zwischen den vier Katastralgemeinden und andererseits für Gemeindezwecke und Schülertransporte eingesetzt werden. Er wurde von der Bevölkerung vornehmlich für Arztbesuche sehr gut angenommen. Gerade deshalb gab es dann Planungen für einen regelmäßigen Linienverkehr.

Bahnhof neu

Die Gestaltung des neuen Bahnhofs auf der zwischen Ebreichsdorf und Unterwaltersdorf geplanten ÖBB Hochleistungsstrecke ist eine zentrale Frage und wird in den dafür zuständigen Gremien auch intensiv diskutiert. Es geht um die Funktionalität, um die Erreichbarkeit aber auch um das Erscheinungsbild, da sich der Bahnhof im Zentrum der sehr langfristig geplanten Erschließung der zwischen den beiden Katastralgemeinden befindlichen Flächen befinden wird. Wir Mandatare der BL werden selbstverständlich unsere Ideen und Vorschläge einbringen, von uns aber wird es aber auch eine klare und unabdingbare Forderung geben und zwar die Errichtung eines Parkhauses. Wir sehen es als unseren Auftrag zu verhindern, das tausende Quadratmeter Grünland für die geplanten rund 500 Parkplätze geopfert werden.

Nicht nur auf ein Pferd setzen

In unserer Gemeinde hat das Stromzeitalter beim PKW schon eingesetzt. Stromtankstellen an allen Ecken. Noch fahren die meisten Autos mit Diesel oder Benzin. Das jedoch Strom nicht die einzige Alterative ist, sieht man in den Medien immer wieder. Auch der Wasserstoffantrieb existiert bereits und es kommen immer mehr Autos auf den Markt. Das Problem mangelnder Tankmöglichkeiten ist vorhanden und leider auch nicht so leicht lösbar wie bei E-Autos. Allerdings gab es vor 10 Jahren auch noch kaum Stromtankstellen. Eine Wasserstofftankstelle benötigt mehr Platz als die E-Tankstellen.
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