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Ein Gewohnheitsrecht

Es ist ein Gewohnheitsrecht der Ebreichsdorfer Bevölkerung, dass sie die Mülltonnen am Vorabend der Entleerung vor das Eingangstor stellt – sei es, um beruhigt schlafen zu können oder stressfrei in die Arbeit zu fahren. Dieses System funktioniert seit Jahrzehnten sehr gut und wird sowohl von den Entsorgern als auch vom Abfallverband mitgetragen.

Umso überraschter waren deshalb mehrere Ebreichsdorfer, als sie auf ihrer Tonne ein Pickerl vorfanden, das ihnen diese bewährte Vorgangsweise verbietet.

Stromausfälle ohne Ende

Die Anzahl und die Dauer der Stromausfälle in unserer Gemeinde erreichen wahre Rekordwerte und sind um ein Vielfaches höher als der österreichische Durchschnitt. Trotz zahlreicher Eingaben und Beschwerden unsererseits ist WienEnergie nicht willens oder nicht fähig, eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die zahlreichen Ausfälle sind sowohl für den privaten Bereich sehr unangenehm und störend als auch für die Wirtschaft. Für diese heißt das nicht nur Produktionsstillstand sondern ist meistens auch mit hohen Kosten verbunden.

Angeblich …

Angeblich gibt es schon eine lange Liste von Bewerbern für die so genannten Hörhangründe in Unterwaltersdorf, die angeblich nur für unsere Jugend reserviert sind. Angeblich gibt es schon mehr Bewerber als Gründe. Und dieses Wort angeblich verunsichert und führt vielleicht sogar zu falschen Schlüssen, die in Richtung Freunderlwirtschaft oder Parteipolitik gehen.

Heiligt tatsächlich jeder Zweck die Mittel?

Am 27.6.2018 wurde im Gemeinderat der Grundsatzbeschluss zur Umwidmung von mehr als 25.800 m² Grünland (Ackerfläche) in Bau-Wohnland in Unterwaltersdorf, Mitterndorferstraße und die damit einhergehende Änderung des örtlichen RO-Entwicklungskonzeptes der Stadtgemeinde beschlossen. Zweck war die Schaffung von leistbarem Baugrund für Jungfamilien, eine sicher sehr gute und sinnvolle Sache. Problematisch ist aber das WIE und WO dieser Aktion.

Jetzt die wahre Katastrophe

Als ich mich in die Gaernäckerstraße begab, um Photos von den drei Häusern zu machen, fiel ich aus allen Wolken. Gleich daneben gibt es eine Riesenbaustelle und es sollen weitere 9 Häuser errichtet werden. Einige Baugruben sind schon ausgehoben, einige Keller sind schon fertigestellt. Einmal mehr zeigt sich, dass sowohl der Bürgermeister als oberste Bauinstanz als auch der zuständige Ausschuss diese Entwicklung voll verschlafen haben.

Große Aufregung in der Gaernäckerstraße

Große Aufregung herrscht in der Gaernäckerstraße auf Grund der „brutalen“ Bebauung eines Grundstückes. Die Anrainer fühlen sich durch diese Bebauung stark beeinträchtigt. Es geht ihnen nicht nur um den Wertverlust ihres Grundstückes, sondern vielmehr um den Verlust ihrer Lebensqualität. Ihre Gärten sind nun den Blicken der neuen Bewohner voll ausgesetzt und somit nicht mehr in der gewohnten und beliebten Weise nutzbar.

O´ZAPFT IS ...

Mit einem großen Bieranstich !!!

Zum dritten Mal wird man diesen Spruch in der Feuerwehrscheune in Unterwaltersdorf hören.

Am 13. Oktober 2018 wird das erfolgreiche bayrische Fest in unserer Stadt wieder einmal Besuch machen. Natürlich mit unseren Angeboten, Dienstleistungen und Darstellern.

Natürlich findet unsere Veranstaltung bei freiem Eintritt statt …

Bausperre schützt unser Siedlungsgebiet

Gelegentlich wurde das Thema im zuständigen Ausschuss von SPÖ Stadtrat Strauss oberflächlich behandelt. Oberflächlich und leider viel zu spät für manche Anrainer, die nun in Ihrer unmittelbaren Nähe neben Wohnblöcken leben müssen. Aufgrund des stetig wachsenden Treibens solcher Bauunternehmer ging ich gemeinsam mit Stadtrat Gubik an die Öffentlichkeit und forderte eine Bausperre und Druck auf die Rathauskoalition (SPÖ ÖVP) auszuüben. Und siehe da: Ein Monat später wurde die Verordnung im Gemeinderat beschlossen. Wer sich nun diesen Erfolg umhängt ist mir persönlich egal, hier geht es um unsere Bürger und unsere Lebensqualität. Ich finde es allerdings nicht sehr fair, dass die Koalition unsere Idee nun als die Ihre verkauft. Warum haben sie nicht schon in den letzten Jahren reagiert? Einige „Monsterbauten" hätten so verhindert werden können, oder wollte man das bewusst nicht?

Neue Betriebsgebiete für Ebreichsdorf

Unter Bgm. Mag. Josef Pilz hat die Stadtgemeinde Ebreichsdorf die Grundlage für eine aktive und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung geschaffen. In Ebreichsdorf wurde ein ca. sechs Hektar großes Grundstück in Bauland Betriebsgebiet umgewidmet und in Unterwaltersdorf hat sie ein Teilstück des Gewerbeparks Prinz Eugen erworben. Unter dem für die Wirtschaft zuständigen Stadtrat Jungmeister und seinem Nachfolger Salih Derinyol wurden diese Flächen äußerst erfolgreich vermarktet. STR Derinyol konnte in der letzten Gemeinderatssitzung den Kaufvertag für das letzte verbleibende Betriebsgrundstück zur Beschlussfassung vorlegen.

Es tut mir leid

Ich möchte mich bei BGM Kocevar und STR Strauss in aller Form dafür entschuldigen, dass ich sie durch meine nachträglich gesehen naive Vorgangsweise in Schwierigkeiten gebracht habe. Ich möchte hier klar festhalten, dass es nie meine Absicht war, ihnen persönlich zu schaden. Ich wurde fast zeitgleich von drei Personen über angebliche Zahlungen informiert, wobei ganz konkrete Zahlen genannt wurden. Da ich nicht wusste, wie ich mit diesen Informationen umgehen sollte, habe ich mich privat unter Zusicherung voller Verschwiegenheit mit dem ermittelnden Beamten beraten. Und das war mein Fehler, der mir erst bewusst wurde, als ich für mich vollkommen überraschend zur Zeugeneinvernahme vorgeladen wurde. Auf meine Frage punkto Verschwiegenheit bekam ich die lapidare Antwort: „A Kiberer bleibt immer ein Kiberer“.
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