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Mittwoch, 14. Dezember 2016 09:34

BL-aktuell Nr.2 - Dezember 2016

Die Mitglieder der Bürgerliste wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadtgemeinde Ebreichsdorf ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Für das kommende Jahr 2017 wünschen wir Ihnen Glück, Gesundheit und Lebensfreude.


Wohnbau in unserer Stadt

Über die Wohnprojekte Rösselhof und Hasengarten wurde in den letzten Jahren schon viel Negatives gesagt. Mit ziemlicher Sicherheit werden die Bauten keinen Schönheitspreis bekommen. Tatsache ist auch, dass die Bevölkerung durch diese Wohnbauten wächst (von 9.606 Personen zu Jahresbeginn 2010 auf 10.651 zu Jahresbeginn 2016), leider wächst damit auch das Verkehrsaufkommen. Andererseits erhöhten sich aber auch die Ertragsanteile der Stadtgemeinde in den letzten sieben Jahren um mehr als 57% - siehe Graphik.

Wohnbau

Aber die Nachfrage nach diesen Wohnungen ist sehr groß, sicher hat jeder von uns Freunde, Bekannte, Familien die dort wohnen, das heißt: der Bedarf war und ist vorhanden. Und wenn man mit diesen Leuten spricht - sie wohnen gerne dort, kann die Wohnqualität auch nicht so schlecht sein, wie manche behaupten.

Zu den nachgefragten Wohnformen gehört das „Singlewohnen“, aber auch das Wohnen für ältere Menschen. Und es gibt auch, vor dem Hintergrund der steigenden Preise für Wohnraum, einen Bedarf an größeren Wohnungen für Familien. Wir haben nicht unbeschränkt Platz zum Bauen, wir wollen unseren Grünraum, unsere Natur erhalten, wir brauchen Flächen für die Landwirtschaft.

Für die Gemeinden sind auch die Kosten für Infrastruktureinrichtungen bedeutend günstiger.

Wir müssen erkennen, dass in Zukunft andere Wohnungen und Wohnformen als heute notwendig sind. Auch bei uns hier. Wir leben im Speckgürtel von Wien. Das wird von uns oft negativ interpretiert. Aber sind wir doch ehrlich, profitieren wir nicht auch davon? Nutzen wir nicht die Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen, ärztliche Versorgung, kulturelle Veranstaltungen?

Veränderungen finden in allen Lebensbereichen statt, aber immer sollte der Mensch im Mittelpunkt stehen.

Pflanzen

Bei den neuen Wohnprojekten trifft das durchaus zu: kurze Wege, Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, ressourcenschonende Infrastruktur, Freizeit unter freiem Himmel im eigenen Lebensumfeld.

Geben wir doch den neuen Wohnformen eine Chance, vielleicht wohnen in einigen Jahren unsere Kinder und Enkel im unserem Haus mit Garten und wir Großeltern dann in der altersgerechten „Startwohnung“ - im selben Ort.

Die aktive Wirtschaftspolitik der Bürgerliste (Betriebsgebiet Ebreichsdorf Nord, Prinz Eugen in Unterwaltersdorf, etc.) hat nicht nur neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die Einnahmen der Gemeinde an Kommunalsteuern von € 1.220.000 im Jahr 2010 auf € 1.675.000 im Jahr 2015 erhöht.

Leider wurden diese Mehreinnahmen der letzten Jahre nicht zum spürbaren Abbau der Schulden verwendet. Der Schuldenstand von 2010 iHv. € 23.186.091 bleibt laut Voranschlagsentwurf 2017 mit € 23.214.082 unverändert.

Die Ertragsanteile unserer Gemeinde stiegen von 2010 bis 2017 um fast 58%.

Ertragsanteile

Kurzer Weg in Unterwaltersdorf - die unendliche Geschichte

Beispiel: Franz-Gubik-Straße, Fußweg von der Gülchergasse zum Pflanzsteig (Volksschule Unterwaltersdorf) und zur Lindenallee (Kindergarten Unterwaltersdorf)

2006 Umwidmung und Abtretung der öffentlichen Flächen für Straße und Gehweg

2011 wurde das letzte fehlende Teilstück für die Verkehrsfläche von einem Anrainer abgetreten

2012 Zustimmung im Stadtrat (einstimmig) für die Vergabe der Planung der notwendigen Brücke (Gehweg zur Lindenallee) Irgendwann stürzte dann die Brücke über die Fischa beim Gubikkraftwerk, das ist der Teil der Verkehrsfläche welcher der Gemeinde gehört, ein

Bruecke

2014 September Kostenschätzung; es soll ein Einreichprojekt für eine neue Brücke erstellt werden - einstimmig genehmigt.

2014 Dezember Angebot für Einreichprojekt einstimmig genehmigt.

2016 Dezember gehen Unterwaltersdorfer Kinder immer noch in der stark befahrenen Wienerstraße zur Schule. Die Franz-Gubik-Straße ist vom Pflanzsteig her begehbar, es gibt sogar eine funktionierende Straßenbeleuchtung, leider steht man dann am Ende der Gasse, vor der Gülchergasse, an einem Bauzaun an.

Peter-Jungmeister
GR Peter Jungmeister