Home BL-aktuell Nr.1 - Juli 2017

BL-aktuell Nr.1 - Juli 2017

Geschätzte Leserinnen und Leser

Gerade auf kommunaler Ebene ist es am spürbarsten Politik für den Bürger zu betreiben. Genau das ist meine Motivation. Das wird auch in jeder Sitzung der Bürgerliste hervorgehoben. Alle Mitglieder, unabhängig ob Mandatar, ordentliches- oder unterstützendes Mitglied, jeder ist mit Herzblut bei der Sache, um unsere schöne Stadt weiterzuentwickeln.

Genau das zeichnet uns aus!

Wir sind von der politischen Einstellung nicht links rechts mitte oben unten. Wir sind Bürger dieser Stadt quer durch alle Schichten. Ob jung oder junggeblieben, ob Geschäftsführer, Angestellter, Arbeiter, Direktor, Professor, Doktor, oder schon im Ruhestand, jeder respektiert den Anderen. Jeder versucht, Anliegen unserer Bürger schnellstmöglich und zur vollsten Zufriedenheit zu bearbeiten. Oft tauscht man sich untereinander aus und so kommt immer mehr Leben bzw. Bewegung in die Sache und am Ende kommt es genau zu den gewünschten Ergebnissen. Genau das unterscheidet uns von unseren politischen Mitbewerbern, die wir respektieren, gegebenenfalls auch kritisieren, aber nie „anpatzen“ wollen.

Wenn man daran denkt, was vor allem unsere Sozialistischen Freunde in fast 15 Jahren Opposition aufgeführt haben, finde ich es umso wichtiger, nicht auf dieses Niveau zu sinken. Der Wahlerfolg gibt Ihnen natürlich recht, weil wir es verabsäumt haben, die riesigen Erfolge unter BGM Pilz gut zu verkaufen. Wir sind keine Berufspolitiker, wir denken nicht nur an die nächsten 5 Jahre, wir denken an die nächsten 10-15-20 Jahre. Wir leben nicht so wie einige wenige Mandatare von unserer politischen Arbeit und lehnen es ab Posten zu schachern.

Ich bin 28 Jahre alt und möchte auch meinen Ruhestand in Ebreichsdorf verbringen. Nur wenn ich mir die Entwicklung der letzten sieben Jahre ansehe – Massenzuwanderung und ein kaum noch verträgliches Verkehrsaufkommen – stimmt mich das sehr bedenklich. Natürlich lässt es sich nicht vermeiden zu wachsen – wir befinden uns in einer ausgezeichneten Lage zu Wien – aber alles mit Maß und Ziel. Wenn das Wachstum so weiter geht wie jetzt, werden wir im Verkehr ersticken und die Infrastruktur wird nicht mehr ausreichen.
War es früher kein Problem, dass Weigelsdorfer Kinder in Weigelsdorf in den Kindergerten oder in die hiesige Volksschule gehen konnten, wird das jetzt schon zusehends schwierig. Was machen wir in ein paar Jahren wenn alle Wohnbauten fertig sind und wir an die 13.000 Einwohner haben ??? Wir brauchen keine neuen Wohnblöcke, was wir dringend brauchen sind leistbare Gründe für unsere Ebreichsdorfer Bürgerinnen und Bürger. Baugründe sind kaum mehr leistbar und viele junge Mitbürger müssen die Gemeinde, in der sie aufgewachsen sind, verlassen, sie müssen in Nachbargemeinden ausweichen. Smart City sehe ich als kleine Chance und hier appeliere ich an die Mehrheitsträger im Rathaus über den Tellerrand von einer Periode hinauszuschauen…

Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass es quer durch alle politischen Lager sehr positive Kräfte gibt, die sich durch Fairness und Sachlichkeit auszeichnen. Wir Mandatare der Bürgerliste werden uns weiterhin sachlich und fachlich konstruktiv einbringen, weil wir uns unseren Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern verpflichtet fühlen und weil uns das Wohl der Gemeinde ein besonderes Anliegen ist. Dies vor allem deshalb, weil wir Jahre hindurch erleben mussten, wie schädlich und hinderlich sich eine negative Opposition auf das Gemeindegeschehen auswirken kann.


Meint Ihr StR. Rene Weiner
Obmann Stellvertreter