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Donnerstag, 20. September 2018 06:36

Mit dem Rad durch Ebreichsdorf

Dass das Fahrrad eine alternative zum Individualverkehr sein könnte bzw. sollte haben wir schon vor Jahrzehnten erkannt. Deswegen wurden bereits unter dem „alten“ Bürgermeister zahlreiche innerörtliche Radwege angelegt und Lücken teilweise geschlossen. In den letzten Jahren hatte man allerdings das Gefühl (möglicher Weise eine subjektive Wahrnehmung), dass einige dieser Radwege rückgebaut bzw. aufgelassen wurden (Bahnstraße, Wessin, Racino). Fakt ist, dass das Fahrrad mittlerweile vom Freizeit- oder Sportgerät immer stärker zum Alltagsfahrzeug mutiert. Was aus umweltpolitischer und gesundheitspolitischer Sicht eine erfreuliche Entwicklung darstellt. Kurze und mittlere Wege werden vermehrt per Fahrrad zurückgelegt. Deswegen hat sich auch der Anspruch an Radwege geändert. Es geht nicht mehr darum möglichst ruhig und ungestört auf Feldwegen die Freizeit genießen zu können, vielmehr geht es auch darum schnellstmöglich von A nach B zu kommen.
Auf dem Weg zur Schule, zum Arbeitsplatz, zum Einkaufen usw. will niemand einen Ausflug mit riesigen Umwegen machen müssen. Deswegen fordern wir ein neues und den Bedürfnissen angepasstes Radwegekonzept – hier steht der zuständige Stadtrat aber auch der Obmann der Kleinregion (Otto Strauss) in der Pflicht.

Warum Otto Strauss? Er ist Obmann der Kleinregion und hat vollmundig das tolle Radwegenetz in unserer Region gelobt, was in der Sache gerechtfertigt ist, denn unsere Nachbargemeinden sind uns hier um einige Nasenlängen voraus. Wie gesagt, es stimmt für die Kleinregion aber haben Sie schon versucht aus Ebreichsdorf heraus einen Anschluss an das regionale oder überregionale Netz zu finden? Abgesehen davon, dass man die Wege, mangels Beschilderung, gar nicht oder schwer findet, muss man riesige Umwege einkalkulieren um nach Seibersdorf, Trumau, Wampersdorf, Tattendorf oder Oberwaltersdorf zu kommen.

Ebreichsdorf braucht also eine innerstädtisches Lösung z.B.: Erreichbarkeit der Betriebsgebiete/Arbeitsplätze und eine regionale Lösung um an das tolle Wegenetz in der Kleinregion angebunden zu werden.


GR Anton Kosar