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Donnerstag, 11. Oktober 2018 04:32

Bausperre schützt unser Siedlungsgebiet

Gelegentlich wurde das Thema im zuständigen Ausschuss von SPÖ Stadtrat Strauss oberflächlich behandelt. Oberflächlich und leider viel zu spät für manche Anrainer, die nun in Ihrer unmittelbaren Nähe neben Wohnblöcken leben müssen. Aufgrund des stetig wachsenden Treibens solcher Bauunternehmer ging ich gemeinsam mit Stadtrat Gubik an die Öffentlichkeit und forderte eine Bausperre und Druck auf die Rathauskoalition (SPÖ ÖVP) auszuüben. Und siehe da: Ein Monat später wurde die Verordnung im Gemeinderat beschlossen. Wer sich nun diesen Erfolg umhängt ist mir persönlich egal, hier geht es um unsere Bürger und unsere Lebensqualität. Ich finde es allerdings nicht sehr fair, dass die Koalition unsere Idee nun als die Ihre verkauft. Warum haben sie nicht schon in den letzten Jahren reagiert? Einige „Monsterbauten" hätten so verhindert werden können, oder wollte man das bewusst nicht?

Die Bausperre in Ebreichsdorf gilt zwei Jahre lang. Diese Zeit soll genützt werden, um den Flächenwidmungsplan zu überarbeiten und den Stadtbereich strategisch zu planen. Dieser verfüge über historisch erhaltenswerte Gebäude ebenso wie über Bereiche, in denen Bauwerke harmonisch gestaltet werden sollten.

Es gelte es auch ortsbildprägende Strukturen und charakteristische Straßenräume zu schützen. Die Bausperre kann verhindern, dass ungewünschte „Monsterbauten“ langfristige Pläne der Stadtentwicklung durchkreuzen. Sie dürfen ab jetzt nämlich einfach nicht gebaut werden.

Wichtig ist, dass der „normale" Häuselbauer von dieser Maßnahme nicht betroffen ist und sein Haus laut den geltenden Bestimmungen ( zB. 240m² verbaute Fläche auf einem Grundstück von 600m²) errichten darf.

Stadtrat Rene Weiner