Home Für eine lebenswerte Zukunft
10 Punkte für eine lebenswerte Zukunft


1. WOHNEN LEISTBAR MACHEN


„Die Versorgung mit leistbarem Wohnraum ist eine der zentralen Aufgaben. Innovative, ökologische Projekte sind dabei unverzichtbar.“

Deshalb fordern wir:
  • Verstärkter geförderter Gemeindewohnbau: leistbare „Sozialwohnungen“
  • Sämtliche geförderten Mietwohnungen sind durch die Stadt zu vergeben
  • Festlegung einer Bruttomiete im geförderten sozialen Mietwohnbau
  • Startwohnungen für Junge (Linke Bahnzeile in Ebreichsdorf), Sanierung von Gemeindewohnungen (Mitterndorferstraße 3 in Unterwaltersdorf)
  • Leistbare Baugründe für unsere Jungen, um in der Gemeinde bleiben zu können
  • Mietreduktionen bei Gemeindewohnungen aufgrund fallender Finanzierungskosten.



2. STADT MITGESTALTEN

„Urbanität ist Voraussetzung für die besondere Qualität unserer Stadt“.
  • Kontrolliertes Wachstum. Sparsam mit der Ressource Grund und Boden umgehen.
  • Vorrang für eine Stadtentwicklung nach Innen
  • Umfassende Prüfung von sozialen, verkehrlichen, kulturellen Auswirkungen auf das Umfeld bei neuen Wohn- oder Wirtschaftsbauten.
  • Stärkung und Weiterentwicklung der Ortskerne zu einem attraktiven Einkaufsstandort. Z.B. Sanierung der Geschäftslokale im ehemaligen Bezirksgericht
  • Ortskern-Belebung durch innovative Veranstaltungen
  • Projekte mit besonderer Bedeutung für eine positive, wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftspolitische Entwicklung der Stadt haben höchste Priorität.
  • Öffnung des Schlossparks in Unterwaltersdorf als Erholungsgebiet für Freizeit, Sport, Tourismus, sowie als Kulturstätte für Museum und Veranstaltungen.



3. VERKEHRSLÖSUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT

„Die rasant ansteigende Mobilität im Individualverkehr erfordert ein Umdenken in der Verkehrspolitik.“
  • Neues Verkehrskonzept mit anrainerverträglichen Verkehrslösungen
  • Vorrang für den Öffentlichen Verkehr mit Interessenswahrnehmung durch Verkehrsansprechpartner in der Gemeinde
  • Vorrang für den Radverkehr durch komfortable, sichere Wege
  • Weiterer Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes, Lückenschlüsse
  • Attraktivierung der Gehwege durch kurze Wege
  • Tempo-30-Zonen in Wohngebieten
  • Vollausbau Autobahnanschluss A3 Ebreichsdorf Nord
  • Großräumige Südumfahrung zur Entlastung der B60 und L150 in Weigelsdorf und Unterwaltersdorf statt Umfahrungsstraße zwischen Unterwaltersdorf und Schranawand.



4. VOLLE KRAFT ZUKUNFT: FÜR UNSERE JUNGEN


„Aktive und engagierte Jugendpolitik orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Dafür sind die nötigen Freiräume zu schaffen und Mitbestimmung zu ermöglichen.“
  • Gezielte Jugendprojekte für Berufseinstieg und Perspektivenfindung
  • Ausbau der Lehrlingsförderung
  • Lehrstellen im Gemeindedienst
  • Planung von Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für alle Altersgruppen
  • Hochwertige, flächendeckende Kinderbetreuung
  • Ausbau des Schulstandortes Ebreichsdorf (Fachschulen)



5. KULTURELLE VIELFALT ERMÖGLICHEN

„Kulturpolitik soll die Vielfalt des kulturellen Lebens in Ebreichsdorf sichern. Kultur soll die Möglichkeit haben, sich in einem Klima von Respekt und Freiheit zu entwickeln sowie Raum für Neuerungen und Experimente haben.“
  • Der kulturelle Mittelbau, also Kulturstätten, die Vereine, die freie Szene, die heimischen KünstlerInnen und Kulturschaffenden, die Erwachsenenbildung (Volkshochschule), das Bibliothekswesen, Brauchtumspflege etc. sind zu fördern.
  • Freiräume für Jugendkultur
  • Mehr Geld für die Kultur
  • Um den Kultureinrichtungen wie Heimatmuseum, Musik- und Gesangsgruppen, Theaterverein u. a. Planungsicherheit zu geben, sind die mittelfristigen Fördervereinbarungen weiterzuführen und für weitere Kultureinrichtungen abzuschließen
  • Förderung der Musikschule samt Sanierung des Gebäudes in Unterwaltersdorf



6. EINE SOLIDARISCHE GESELLSCHAFT

„Unser Ziel ist eine solidarische Gesellschaft, welche die Grundbedürfnisse der Menschen sichert, der Ausgrenzung fremd ist und die alle Menschen mit Respekt behandelt.“
„Gesellschaftspolitische Herausforderung und Chance“.
  • Gesamtgesellschaftliches Integrationsverständnis durch Einbeziehung aller EinwohnerInnen der Stadt auf sozialer, struktureller und kultureller Ebene
  • Abbau struktureller Barrieren, die zur sozialen Ungleichheit und Benachteiligung führen, ungeachtet der nationalen Herkunft
  • Chancengleichheit für alle – zur Förderung des Verständnisses der Gegenseitigkeit von Rechten und Pflichten sowie für das Bewusstmachen der Vielfalt und Differenz
  • In der Vielfalt liegt die Chance der Weiterentwicklung unserer Stadt.
  • Integration ist ein wechselseitiger Prozess, der Toleranz, Offenheit und Verständnis erfordert. Probleme im Zusammenleben mit anderen Kulturen als Zeichen für fehlende Integrationspolitik ernst zu nehmen.



7. VORAUSSCHAUENDE SENIORENPOLITIK

„Die optimale Versorgungsstruktur für SeniorInnen von heute und nachfolgende Generationen - im Jahr 2040 wird es fast zwei Drittel mehr ältere Menschen geben als heute.“

Zentrale Aufgaben sind:
  • Schaffung von Rahmenbedingungen, die es SeniorInnen ermöglichen, möglichst lange selbständig zu leben
  • Ausbau der mobilen Dienste
  • Aufrechterhalten bürgerInnennaher Strukturen (Nahversorger etc.)
  • Ausbau von Wochenend- und Nachtdiensten
  • Integrierte Wohn- und Pflegemodelle
  • Haus- und Wohngemeinschaften
  • Schaffung des Wohnprojekts „Betreutes Wohnen“ im Pfarrgarten Unterwaltersdorf
  • Ausbau der ärztlichen Versorgung mit Fachärzten, Erhöhung der Kassenverträge



8. KLIMASCHUTZ

„Klimaschutz ist die größte umweltpolitische Herausforderung unserer Zeit.“

Ziel ist die Förderung umweltfreundlicher Technologien und Schaffung neuer Arbeitsplätze.
  • Förderung von erneuerbarer Energie
  • Förderung des ökologischen und energiesparenden Wohnbaus
  • Bindung von Subventionen an ökologische Kriterien
  • Elektrotankstellen auf Liegenschaften der Stadt mit Solarstrom
  • Erhöhung der Mittel für die städtische Solarförderung
  • Solarkraftwerke von und für BürgerInnen der Stadt



9. UMWELT-, NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ

„Dem Schutz der Vielfalt der Natur, des Reichtums der Arten, der Besonderheit der heimischen Landschaft und einer intakten Umwelt fühlen wir uns verpflichtet.“

Wir treten für die Erhaltung der verbliebenen Naturräume, der traditionellen Kulturlandschaften und für eine Verbindung
von Umweltschutz mit der nachhaltigen Nutzung von
Ressourcen ein.
  • Schutz von Grünräumen und Alleen, Erhaltung von begrünten Innenhöfen
  • Ausbau von Natur- und Landschaftsschutzgebieten
  • Gewässer-Renaturierung
  • Anreize für Müllvermeidung
  • Wasser ist ein wertvolles Gut.
  • Grünräume mit ihren ökologisch wertvollen Naturgebieten erhalten und langfristig sichern



10. WIRTSCHAFTSSTANDORT, ARBEITSPLÄTZE

„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen oberste Priorität und jede Betriebsansiedlung ist von hoher Bedeutung.“
  • Förderung von Unternehmen bei Eröffnung, Neuansiedlung oder Erweiterung des Betriebes
  • Förderung der Gastronomiebetriebe im Ortskern aller Stadtteile
  • Förderung von Startup- und Ein-Personen-Unternehmen (EPU) durch flexible Nutzung der Büroräumlichkeiten im ehemaligen Bezirksgericht
  • Weiterführung des Stadtmarketings in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
  • Förderung und Ausbau des Tourismus (Heimat- und Glasmuseum, Betriebsbesichtigungen, Golf, Pferdesport, überregionale Radwanderwege, Themenwege etc.)
  • Beherbergungsbetriebe für Wirtschaft und Tourismus
  • Weiterer Ausbau des Betriebsgebietes Ebreichsdorf Nord zwecks Schaffung neuer Arbeitsplätze

 


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